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Sa. 12:00-18:00 Uhr
Pariser Str. 54
10719 Berlin
030 56 59 66 18
info@delicious-berlin.com
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Knapp 200 Flaschen, handverlesen und mit Überzeugung eingekauft. Was hier an Rum steht, hat eine Berechtigung. Seit 2013 ist Delicious Berlin ein inhabergeführter Rum-Laden in Charlottenburg, der diesen Namen auch verdient. Wir bieten eine kuratierte Auswahl für Genießer, die wissen was sie wollen oder es herausfinden möchten. Guten Rum kaufen kann man sowohl direkt vor Ort als auch online im Shop. Wer in Berlin einen Rum-Store sucht, der über das Standard-Sortiment hinausgeht, ist bei uns richtig. Wer unsicher ist, kommt einfach vorbei und lässt sich beraten. Wir haben immer ein paar gute Rum-Flaschen geöffnet.
Rum ist die vielleicht vielseitigste Spirituose der Welt. Kaum eine andere kommt aus so vielen Ländern, wird aus so unterschiedlichen Rohstoffen gewonnen und reift unter so verschiedenen Bedingungen. Genau das macht die Auswahl spannend und manchmal auch unübersichtlich.
Der Rohstoff entscheidet mehr als viele denken. Die meisten Rums entstehen aus Melasse, dem Nebenprodukt der Zuckerherstellung. Rum Agricole hingegen wird direkt aus frisch gepresstem Zuckerrohrsaft destilliert. Das Ergebnis schmeckt pflanzlicher, lebendiger und oft auch komplexer. Wer einmal einen guten Agricole aus Guadeloupe probiert hat, versteht den Unterschied sofort.
Dann ist da die Frage des Stils. Jamaikanische Rums bringen intensive Ester-Noten mit, die polarisieren und begeistern. Kubanischer Ron ist elegant und leicht, venezolanischer oft opulent und süß. Barbados liefert Ausgewogenheit, Guatemala hat Tiefe. Keiner ist besser als der andere. Es geht darum, was im Glas zum Moment passt.
Reifung spielt eine zentrale Rolle, ist aber kein Qualitätsversprechen per se. Ein junger weißer Rum von einer guten Destillerie schlägt manchen zwölf Jahre alten Blend aus der Massenproduktion. Tropisches Klima beschleunigt die Fassreifung zudem erheblich. Was in Schottland zwanzig Jahre dauert, kann in der Karibik in acht passieren.
Wer sich nicht sicher ist, fragt. Dafür sind wir gerne da.
Wer Rum nur als braune Spirituose im Highball-Glas kennt, hat die halbe Kategorie noch nicht entdeckt. Farbe, Stil und Herstellung unterscheiden sich so stark, dass man eigentlich von mehreren Welten sprechen könnte.
Weißer Rum reift meist kurz in Edelstahltanks oder gar nicht. Das Ergebnis ist klar, frisch und nah am Rohstoff. Wer Rum zum ersten Mal wirklich riecht, riecht hier das Zuckerrohr. Als Cocktailbasis ist weißer Rum unschlagbar, ob Mojito oder Daiquiri, als Sipping-Rum wird er regelmäßig unterschätzt. Manche Destillerien reifen ihren Weißen sogar jahrelang im Fass und filtrieren die Farbe danach wieder heraus. Es bleibt Komplexität ohne Farbe.
Brauner Rum verdankt seine Farbe der Fassreifung. Je länger im Holz, desto tiefer die Farbe und komplexer das Profil. Aromen von Vanille, Karamell, Trockenfrüchte und Gewürznoten kommen allesamt aus dem Fass. Das ist die Kategorie für alle, die Rum pur im Glas erleben wollen. Am dunkelsten Ende der Skala steht der Black Rum, tiefschwarz bis mahagonifarben, traditionell aus der britischen Rum-Tradition, mit einem kräftigen, würzigen Charakter, der polarisiert.
Spiced Rum ist die zugänglichste Variante. Gewürze, Früchte oder andere Zutaten ziehen in den Rum ein und verleihen ihm ein ausgeprägtes Aromaprofil. Technisch ist Spiced Rum eine Spirituose auf Rum-Basis, kein klassischer Rum im strengen Sinne. Für den Einstieg und den entspannten Abend ist er trotzdem eine gute Wahl.
Rum hat keine einzige Heimat. Er hat viele. Jede Region bringt ihren eigenen Charakter mit, geprägt von Klima, Rohstoff, Tradition und der Art, wie die Leute dort destillieren und den Rum reifen lassen. Ein kurzer Überblick über die Regionen, die in unserem Sortiment eine Rolle spielen.
Kubanischer Rum steht für den klassischen Spanish Style. Die Maestros Roneros auf der Insel haben ihren Stil über Generationen verfeinert. Trocken und elegant, mit einer Leichtigkeit, die täuscht. Wer Ron aus Kuba kennt, versteht, warum dieser Stil weltweit so viele Anhänger hat. Jamaika Rum ist das Gegenteil von gefällig. Intensive Ester-Noten und eine wilde Fruchtigkeit, die nicht jeden sofort abholt. Wer einmal infiziert ist, kommt selten wieder los. Das ist Pot Still Destillation vom Feinsten. Barbados Rum gilt als der Ausgewogene unter den Großen. Mit feiner Vanille aus dem Fass und reifer Frucht bringt Barbados Rums, die Einsteiger begeistern und Kenner nicht langweilen. Martinique Rhum Agricole spielt in einer ganz eigenen Liga. Direkt aus frisch gepresstem Zuckerrohrsaft destilliert, mit einer pflanzlichen Lebendigkeit, die Melasse-Rums so nicht erreichen. Dieser Rhum ist AOC-geschützt, handwerklich etwas Besonderes und dabei unverwechselbar. Wer Rhum einmal so erlebt hat, trinkt ihn anders. Dominikanischer Rum wird oft unterschätzt. Die Republik bringt reiche, vollmundige Rums mit langer Fassreifung. Dunkle Frucht und Karamell prägen den Stil, dahinter steckt mehr Substanz, als das Preisschild oft vermuten lässt. Venezolanischer Rum ist wahre Opulenz. Langsam gereifte Solera-Abfüllungen mit Schokolade und Trockenfrüchten, mit einer Süße, die nie aufdringlich wirkt. Für alle, die es rund und komplex mögen. Rum aus Panama wird selten laut, aber regelmäßig unterschätzt. Der zentralamerikanische Stil ist elegant und zugänglich, mit langer Fassreifung und einer Finesse, die sich erst im Glas erschließt. Don Pancho Origenes und Zafra stehen stellvertretend für das, was Panama kann. Rum aus Guatemala reift auf über 2.000 Metern Höhe, was dem Destillat eine besondere Ruhe und Dichte gibt. Vollmundig und komplex, mit einer Tiefe, die im Glas lange nachhallt.
Rum beginnt nicht in der Destille. Er beginnt auf dem Feld, unter einer Sonne, die keine Kompromisse kennt. Was danach passiert, entscheidet darüber, was am Ende im Glas landet. Jede Entscheidung auf dem Weg hinterlässt eine Spur. Als Kolumbus 1492 die Neue Welt entdeckte und spanische Kolonialherren das Zuckerrohr in die Karibik brachten, legte das den Grundstein für eine Spirituose, die die Welt verändern sollte. Es waren die Sklaven auf den Plantagen, die als erste einen Zuckerrohrschnaps herstellten. Danach waren es die Seefahrer, die Rum mit ihren täglichen Rationen über die Weltmeere trugen.
Zuckerrohr wächst in tropischer Hitze, braucht Regen und Geduld und wird zur Ernte mit der Machete geschnitten. Das ist körperlich schwere Arbeit, seit Jahrhunderten. Die Wahl der Zuckerrohrsorte beeinflusst bereits den späteren Charakter des Rums, über den Zuckergehalt, die Aromatik und die Vergärbarkeit. Was auf dem Feld entschieden wird, schmeckt man später im Glas. Bei den meisten Rums ist der Ausgangsstoff Melasse, der dunkle, zähe Sirup, der bei der Zuckerproduktion übrigbleibt und das ganze Jahr verfügbar ist. Rhum Agricole geht einen anderen Weg. Hier wird der frisch gepresste Zuckerrohrsaft direkt vergoren, ungefiltert und lebendig. Das Zeitfenster ist eng, die Ernte diktiert den Rhythmus. Wer Agricole trinkt, trinkt die Ernte.
Die Fermentation ist der erste Moment, wo echter Charakter entsteht. Hefe verwandelt Zucker in Alkohol und setzt dabei Aromen frei, die den späteren Rum maßgeblich prägen. Manche Destillerien arbeiten mit uralten Hefekulturen, die seit Generationen im Haus sind und ihren ganz eigenen Fingerabdruck hinterlassen. Andere setzen auf wilde Spontangärung. Jamaikanische Produzenten lassen teilweise wochenlang vergären, mit bewusstem Kontrollverlust und dem Einsatz von Dunder, den Rückständen vergangener Destillationen. Das Ergebnis ist laut, komplex und eigenwillig. Kubanische Destillerien hingegen arbeiten präzise und kurz, auf Eleganz und Reinheit ausgerichtet. Das sind zwei Philosophien aus zwei Welten, beide legitim.
Dann die Destillation. Pot Stills liefern schwere, ölige Destillate voller Charakter und Komplexität. Column Stills arbeiten sauberer und effizienter und produzieren einen neutraleren Grundstoff. Viele der besten Rums der Welt kombinieren beide Verfahren, um Tiefe und Zugänglichkeit in Balance zu bringen. Was aus dem Still kommt, ist klar und hochprozentig, noch weit entfernt von dem, was später ins Glas soll.
Das Fass übernimmt den Rest und in der Karibik arbeitet das Klima mit. Die Kombination aus Hitze, Luftfeuchtigkeit und ausgeprägten Tag-Nacht-Schwankungen beschleunigt die Reifung erheblich. Das Holz atmet, das Destillat zieht ein und kommt verändert zurück. Was in Schottland zwanzig Jahre dauert, schafft die Karibik in acht. Ex-Bourbon-Fässer prägen mit Vanille und Karamell, Ex-Sherry-Fässer bringen Trockenfrüchte und Würze und aus Ex-Cognac-Fässern kommt eine elegante Fruchtigkeit. Jedes Holz hinterlässt seine ganz eigene Handschrift. Bei unseren Rum-Tastings in unserem Berliner Ladenlokal könnt ihr Euch davon direkt überzeugen.
Besonders in Südamerika und der Karibik weit verbreitet ist das Solera-Verfahren, das dem Rum eine ganz eigene Komplexität verleiht. Dabei sind Fässer in mehreren Ebenen übereinander angeordnet und miteinander verbunden. Unten wird der gereifte Rum abgefüllt, oben mit frischem Destillat nachgefüllt. Altes und Junges vermählen sich kontinuierlich, kein Jahrgang bleibt für sich allein. Zacapa, Botucal und Dictador arbeiten alle nach diesem Prinzip. Was auf dem Etikett als Altersangabe steht, beschreibt beim Solera-Rum den ältesten Anteil im Blend, nicht das Durchschnittsalter.
Altersangaben auf dem Etikett sind ohnehin kein verlässlicher Qualitätsindikator. Ein junger weißer Rum von einer handwerklichen Destillerie kann einen zwölf Jahre alten Blend aus der Massenproduktion mühelos überbieten. Entscheidend ist, was im Glas tatsächlich passiert, nicht was auf dem Etikett steht.
Wer Rum wirklich erleben will, gibt ihm etwas Raum. Ein Nosing-Glas oder ein bauchiger Tumbler bündelt die Aromen und führt sie zur Nase. Eine Trinktemperatur um die 18 Grad lässt die Komplexität eines gereiften Rums aufgehen, weißer Rum darf gerne etwas kühler sein. Eis ist keine Sünde, verdünnt aber das Aromabild. Wasser in kleinen Mengen hingegen öffnet manchen Rum erst richtig. Rum soll Spaß machen. Die wichtigste Frage bleibt immer dieselbe: Schmeckt er oder schmeckt er nicht? Alles andere dient nur der Orientierung.
Rum ist eine der wenigen Spirituosen, bei denen man mit einem Budget von 30 Euro genauso glücklich werden kann wie mit 150. Es kommt auf den Moment an, auf den Stil und darauf, was man sucht. Ein paar Orientierungspunkte aus unserem Sortiment.
Wer zum ersten Mal bewusst einen guten Rum trinkt, sollte nicht mit einer Fassstärke starten. Der Botucal Reserva Exclusiva aus Venezuela ist seit Jahren einer der verlässlichsten Einstiege in die Welt der gereiften Rums. Vollmundig, mit Karamell und dunkler Frucht, nie aufdringlich. Der Pampero Aniversario aus Venezuela geht in eine ähnliche Richtung, etwas trockener, mit mehr Würze. Beide zeigen, was Solera-Reifung im besten Fall leistet. Wer es etwas leichter und zugänglicher mag, greift zum Angostura 1919 aus Trinidad, einem der elegantesten Einstiegs-Rums der Karibik.
Der Hampden Estate aus Jamaica ist kein Rum für jeden Abend. Intensive Ester, Fassstärke, ein Charakter, der fordert und belohnt. Wer den jamaikanischen Stil wirklich verstehen will, kommt an Hampden nicht vorbei. Der Hampden HLCF Classic legt noch eine Schippe drauf. Auf der anderen Seite des Spektrums steht der Don Pancho Origenes 30 Jahre aus Panama, drei Jahrzehnte Fassreifung, handwerklich abgefüllt, eine der stillen Größen der Kategorie. El Dorado 21 Jahre aus Guyana zeigt, was Demerara-Destillate bei langer Reifung leisten. Dieser Rum ist tief, komplex und mit einer Würze, die noch lange nachhallt. Der Zacapa Royal aus Guatemala setzt noch einen drauf, opulent und komplex, eher was für besondere Anlässe.
Agricole ist der Stil für alle, die verstehen wollen, wo Rum wirklich herkommt. Aus frisch gepresstem Zuckerrohrsaft destilliert, nah am Rohstoff, pflanzlich und lebendig. Der Rhum J.M VSOP aus Martinique ist ein klassischer AOC-Agricole mit feiner Fassnote und unverwechselbarem Zuckerrohrcharakter. Saint James VSOP aus Martinique geht in eine ähnliche Richtung, etwas zugänglicher, mit reifer Frucht. Der Barbancourt 15 Jahre aus Haiti ist kein AOC-Agricole, aber arbeitet nach demselben Prinzip, einer der renommiertesten Rums der Karibik überhaupt. Savanna Le Must Rhum Traditionnel aus La Réunion rundet den Block ab, French Indian Ocean, handwerklich und eigenständig.
Hier wird es interessant. Der RumClub Single Cask Ghana 2020 Edition 54 stammt von der Mim Cashew Farm in Westghana, biozertifiziert, aus frischem Zuckerrohrsaft, Pot Still, vier Jahre Ex-Bourbon, 64,3 % Fassstärke, nur 347 Flaschen weltweit. Das ist kein Massenprodukt, sondern ein Dokument eines Jahrgangs und eines Ortes. Der Clairin Sajous aus Haiti steht in einer eigenen Kategorie. Dies ist kein klassischer Rum, sondern ungefilterter handwerklicher Zuckerrohrbrand, dabei roh und lebendig. Der Planteray (früher Plantation) Trinidad 2011 Sauternes Wine Cask Finish zeigt, wohin die Kategorie sich entwickelt. Vintage-Abfüllung mit Weinfinish, komplex und überraschend. Dzama Cuvée Noire Prestige aus Madagaskar vervollständigt den Block, eine eher obskure Herkunft, die kaum jemand auf dem Schirm hat und die im Glas voll überzeugt.
Die Malabusca-Linie macht etwas Kluges. Zwei Blends, zwei Stile, eine Philosophie. Der Spanish Style vereint Destillate aus der Dominikanischen Republik, Venezuela und Guatemala, acht Jahre Ex-Bourbon, keinerlei Färbung und keine Kältefiltration. Der British Style hingegen bringt Guyana, Panama und Trinidad ins Glas, sechs Jahre gereift, Demerara Pot Still als Rückgrat. Wer beide nebeneinander probiert, versteht mehr über Rum als nach stundenlangem Lesen.
Den besten Rum gibt es nicht. Es gibt den richtigen Rum für den richtigen Moment und den richtigen Menschen. Wer gerade anfängt sich mit der Kategorie zu beschäftigen, wird mit einem vollmundigen Solera-Rum aus Venezuela glücklicher als mit einem Fassstärken-Agricole aus Martinique. Es gibt keine objektiv beste Flasche, aber es gibt für jeden Menschen den richtigen Rum. Genau dabei helfen wir in unserem Rum Laden gerne weiter.
Sehr guter Rum beginnt bei etwa 40 Euro, ab 80 bis 100 Euro trennt sich nach unserer Erfahrung die Spreu vom Weizen. Es gibt aber auch im 50-Euro-Bereich Flaschen, die jeden Cent wert sind. Nach oben gibt es keine Grenze. Der Santiago de Cuba Isla del Tesoro Extra Añejo, von drei Masterblendern in einer Auflage von 2.000 Flaschen weltweit hergestellt, steht bei uns für 459 Euro im Regal. Wer ihn probiert hat, versteht warum.
Ab etwa 25 Euro aufwärts empfehlen wir Rum pur zu genießen. Darunter darf er gerne auch als Basis für einen guten Mix herhalten. Das ist keine Vorschrift, sondern eine Haltung, die aus jahrelangem Umgang mit der Kategorie entstanden ist. Ein 15 Jahre gereifter Demerara-Rum oder ein handwerklicher Agricole aus Martinique verdient ein gutes Glas und etwas Aufmerksamkeit.
Rum trinkt man am besten bei etwa 18 Grad aus einem Nosing-Glas oder bauchigen Tumbler, der die Aromen bündelt. Wer einen komplexen Rum zum ersten Mal probiert, gibt ihm vor dem Genuss einen Moment im Glas. Manchmal hilft auch ein Tropfen Wasser, um verschlossene Aromen zu öffnen. Eis verdünnt, ist aber keine Sünde. Alles andere ist persönliche Präferenz.
Rum ist Alkohol und Alkohol ist nicht gesund. Wer Rum bewusst und in Maßen genießt, tut das als Genussmittel mit langer kultureller Tradition. Mehr nicht, weniger auch nicht.
Ja, Rum ist glutenfrei. Er wird aus Zuckerrohr oder Melasse destilliert, nicht aus Getreide. Bei aromatisierten Varianten oder Rum-Likören lohnt ein Blick auf die Zutatenliste des jeweiligen Produkts um sicher zu gehen.
Ja, Rum ist in der Regel vegan. Die Destillation kommt ohne tierische Produkte aus. Bei einzelnen Spiced Rums oder Likören auf Rum-Basis können Honig oder andere tierische Zutaten zum Einsatz kommen. Im Zweifel lohnt der Blick auf das Etikett oder eine kurze Anfrage beim Hersteller.
Bereits geöffneter Rum wird durch den hohen Alkoholgehalt vor Verderb geschützt und wird nicht schlecht im gesundheitlichen Sinne. Oxidation verändert aber das Aromabild mit der Zeit, besser wird er nach dem Öffnen nicht mehr. Wer innerhalb eines Jahres die Flasche trinkt, sollte das volle Geschmacksprofil erleben. Wer eine angebrochene Flasche länger aufbewahrt, füllt sie am besten in eine kleinere Flasche um, um den Luftkontakt zu reduzieren. Eine ungeöffnete Flasche Rum ist Dekaden haltbar.
Nein, handelsüblicher Rum mit 40 Volumenprozent gefriert nicht im normalen Gefrierfach. Der Gefrierpunkt liegt bei diesem Alkoholgehalt bei etwa minus 26 Grad Celsius. Overproof Rum mit 60 oder mehr Volumenprozent gefriert noch schwerer. Wer Rum ins Gefrierfach legt, bekommt eine kalte aber flüssige Flasche. Ob der Rum aber wirklich ins Gefrierfach gehört steht auf einem anderen Blatt.
Diese Woche (27. bis 30.12.) haben wie gewohnt für Euch geöffnet.
Wir sind von 10 bis 18:30 Uhr für Euch da.
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